Gründer Center Sparkasse Bielefeld

Gemeinsam geht´s einfacher

Der Weg in die Selbstständigkeit kann einfacher werden, wenn man ihn gemeinsam geht. Erfahren Sie hier mehr darüber, was Teamgründung ist und wie Sie davon profitieren können.

Zusammen ist vieles leichter – aber zu viele Köche verderben den Brei. Irgendwo dazwischen liegt die goldene Mitte. Und sie kann für Existenzgründer sehr sinnvoll sein. Denn nicht jeder, der den Weg in die Selbstständigkeit geht, ist in allen wichtigen Bereichen gleich fit. Während einer gut verkaufen kann, kommt beispielsweise der andere mit Buchhaltung besser zurecht. Tun Sie sich zusammen! Das gilt auch, wenn Ihnen Geld fehlt: Finden Sie einen Gründungspartner, der sich finanziell einbringt. Allerdings, so raten Experten, sollten bei einer Teamgründung nicht mehr als drei Personen beteiligt sein – denn sonst werden Abstimmungsprozesse zu kompliziert.

Ein wichtiger Punkt ist auch, mit wem man sich zusammenschließt: Freunde sind zwar naheliegend – aber nicht immer wird aus einer Freundschaft eine erfolgreiche Existenzgründung. Im schlimmsten Fall ist am Ende nicht nur die Existenz gescheitert, sondern auch die Freundschaft kaputt. Wenn Sie auf der Suche nach einem Mitgründer sind, kann eine Gründungsinitiative in Ihrer Region die richtige Anlaufstelle sein. Überlegen Sie sich genau, welche Kompetenzen Sie mitbringen und was Ihnen noch fehlt, bevor Sie auf die Suche gehen.

Wichtigster Vor- und wichtigster Nachteil

Der größte Vorteil einer Teamgründung ist der, dass die Last auf mehreren Schultern ruht. Das Risiko und auch die Kosten werden somit geteilt. Und das ist gut so. Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch: Ist Ihre Gründung erfolgreich, müssen Sie auch den Gewinn teilen. Sie haben ihn nie für sich allein. Und Sie sind möglicherweise auf lange Zeit an eine andere Person gebunden: Sie fällen Entscheidungen nur gemeinsam.

Egal, mit wem Sie gründen: Von Anfang an sollten Sie darum die Aufgaben genau verteilen. Außerdem sollten Sie sich darüber Gedanken machen, wie Sie mit Problemsituationen umgehen. Was, wenn Sie nicht so viel einnehmen, wie Sie erwarten? Was werden Sie tun, wenn es gar nicht funktioniert? Die Antworten auf solche Fragen sollten Sie in einem Vertrag festhalten.

Tipp: Eine Teamgründung sollte von einem Rechtsanwalt begleitet und vertraglich abgesichert werden. Er kann Sie auch zur passenden Rechtsform für Ihre Firma beraten.

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