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Gründer-Know-how

Starten Sie durch

Kontakt aufnehmen Am Anfang steht Ihre Idee. Ist diese originell und sorgfältig durchdacht, können Sie am Ende davon leben. Bereiten Sie Ihre Selbstständigkeit sorgfältig vor und sichern Sie sich finanzielle Spielräume.

Ihre Vorteile

  • Sie verwirklichen Ihre Idee
  • Businessplan als Basis für Kredite und öffentliche Fördermittel
  • Tipps für Erfolg versprechende Kontakte
  • Die richtige Vorbereitung für Ihren Start in die Selbstständigkeit

Ideen

  • Lassen Sie die Idee reifen.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Lebenspartner, Ihrer Familie und Freunden über Ihre Vorstellungen.
  • Ziehen Sie Fachleute hinzu: Berater der Handwerks- oder Industrie- und Handelskammern, Steuerberater, Rechtsanwalt – Ihre Sparkasse vermittelt Ihnen gerne einen Ansprechpartner aus ihrem Netzwerk.
  • Verfeinern oder verändern Sie Ihre Idee.
  • Besuchen Sie Existenzgründungs-Seminare.
  • Erarbeiten Sie ein Konzept, wie Ihr Geschäft wirtschaftlich und finanziell erfolgreich wird (Businessplan).
  • Überlegen Sie, ob Sie neu gründen, ein Unternehmen übernehmen oder sich einkaufen können.

Statistisch gesehen geben über die Hälfte der Unternehmen in den ersten sechs Jahren ihre Selbständigkeit wieder auf. Dies macht deutlich, dass es unter den heutigen Bedingungen nicht ausreicht, nur eine gute Idee zu haben, um am Markt erfolgreich zu sein.

Zu den häufigsten Gründen von Insolvenzen junger Unternehmen gehören Informationsdefizite, Planungsmängel und eine fehlende Qualifikation des Unternehmers. Bereiten Sie sich daher gut vor. Auf dem Existenzgründungsportal des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) finden Sie zahlreiche Checklisten, Tipps, Adressen und weiterführende Links: http://www.existenzgruender.de/

Businessplan

Der Businessplan ist Ihr Trainingsprogramm auf dem Weg in die Selbstständigkeit – und gleichzeitig wichtige Voraussetzung für Kredite, öffentliche Fördermittel und die Suche nach geeigneten Geschäftspartnern. Ein guter Businessplan setzt sich aus folgenden Bausteinen zusammen:

Zusammenfassung erstellen. Hier formulieren Sie auf maximal einer Seite die Grundzüge Ihrer Geschäftsidee und Ihre langfristigen Ziele. Nennen Sie die entscheidenden Erfolgsfaktoren Ihres Vorhabens. Formulieren Sie die Zusammenfassung so, dass Interesse beim Leser geweckt wird.

Unternehmensform wählen. Berücksichtigen Sie bei der Wahl der Unternehmensform die steuerlichen Aspekte sowie die haftungsrechtlichen Konsequenzen. Beschreiben Sie, welche Rechtsform Sie wählen und begründen Sie Ihre Entscheidung.

  • Weitere Informationen

    +

    Einzelunternehmer

    Volle Kontrolle, volle Haftung. Wer alleine ein Geschäft eröffnet, gründet automatisch ein Einzelunternehmen. Es gibt nur einen Betriebsinhaber und somit keine Konflikte mit Partnern.

    Diese Unternehmensform ist gut für den Einstieg geeignet, zum Beispiel für Handwerker und Kleingewerbetreibende: Es ist kein Mindestkapital erforderlich. Doch Achtung: Sie haften auch mit Ihrem Privatvermögen.

    Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)

    Einfache Partnerschaft (BGB-Gesellschaft). Jede Geschäfts-Partnerschaft ist für eine GbR geeignet: Kleingewerbe, Freie Berufe, Sozietäten. Zur Gründung bedarf es keiner Formalitäten, wenngleich sich die Schriftform ausdrücklich empfiehlt.

    Die GbR ermöglicht jedem Gesellschafter einen großen Freiraum. Mindestkapital ist nicht vorgeschrieben. Die Teilhaber haften neben dem Gesellschaftsvermögen grundsätzlich gesamtschuldnerisch mit ihrem Privatvermögen.

    Offene Handels-Gesellschaft (OHG)

    Hohes Ansehen, volle Haftung. Im Unterschied zur GbR können nur Kaufleute, nicht jedoch Kleingewerbetreibende, eine OHG für Handelsgeschäfte mit einem Partner gründen. Mindestkapital ist nicht erforderlich.

    Diese Unternehmensform genießt hohes Ansehen, da die Gesellschafter, anders als bei der GmbH, neben dem Gesellschaftsvermögen auch mit ihrem Privatvermögen für Verbindlichkeiten haften.

    Partnerschaftsgesellschaft (PartnG)

    Die Partnerschaftsgesellschaft steht Freiberuflern offen, die eigenverantwortlich mit Partnern kooperieren möchten. Einschränkungen können im jeweiligen Berufsrecht liegen.

    Haftungsrechtlich entspricht die PartnG der OHG. Einziger Unterschied: Für Fehler bei der Ausübung des Berufes haftet jeweils nur der handelnde Partner.

    Kommandit-Gesellschaft (KG)

    Attraktives Startkapital. Die KG besteht aus mindestens einem Komplementär und einem oder mehreren Kommanditisten, die sich am Unternehmen finanziell beteiligen. Der Komplementär behält in der Regel das alleinige Entscheidungsrecht. Das ermöglicht Existenzgründern die Suche nach zusätzlichem Startkapital ohne Einschränkung der unternehmerischen Eigenverantwortlichkeit. Die Kommanditisten haften nur bis zur Höhe ihrer Einlage, der Komplementär auch mit seinem Privatvermögen.

    Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)

    Der Name ist Programm. Wenn Unternehmer die Haftung beschränken möchten, wählen sie die GmbH. Das Mindeststammkapital einer GmbH beträgt 25.000 Euro und setzt sich aus den Einlagen der Gesellschafter zusammen.

    Es kann einen oder mehrere Gesellschafter geben, von denen einer oder mehrere als Geschäftsführer ausgewiesen sind. Die Gesellschafter haften nur bis zur Höhe ihrer Stammeinlage (mindestens 100 Euro).

    Wichtig: Nur eine Einlage von über 50 Prozent stellt die Führung innerhalb einer mehrköpfigen Geschäftsführung sicher. Gründungsformalitäten und Geschäftsführung sind aufwendiger als bei den oben genannten Rechtsformen.

    Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)

    Mini-GmbH. Ein Einzelunternehmer kann sein Unternehmen in eine GmbH umwandeln - schon ab einem Euro Stammkapital. Damit profitiert er von den Vorteilen beider Gesellschaftsformen: Er hat das Sagen und haftet nicht mit dem Privatvermögen.

    GmbH & Co. KG

    Eine interessante Mischform. Unternehmer, die ihre Haftung beschränken und die Flexibilität einer Personengesellschaft genießen wollen, kombinieren die Vorteile der KG mit denen einer GmbH.

    Eine GmbH tritt als persönlich haftende Komplementärin ein. Unter dem Strich bleibt damit die Haftung auf die Einlage beschränkt.

    Kleine AG

    Die Alternative für Mittelständler. Diese junge Rechtsform kommt ohne Börsennotierung aus. Gegründet werden kann sie von einem Alleinaktionär und Vorstand in einer Person, der allerdings von 3 Aufsichtsräten kontrolliert wird. Die Haftung beschränkt sich auf das Gesellschaftsvermögen.

    Vorteil: Existenzgründer können weitere Anleger durch die Ausgabe von Belegschaftsaktien oder durch die Aufnahme von Kunden als Gesellschafter beteiligen.

Schildern Sie darüber hinaus, ob Sie Alleininhaber Ihres Unternehmens sein werden oder die Geschäftsidee im Team verwirklichen möchten.

Produkte und Dienstleistungen beschreiben. Besonders wichtig ist es herauszustellen, worin die Vorteile und der Nutzen für Ihre Kunden liegen. Die Abgrenzung von bisher am Markt agierenden Anbietern und die Vorteile Ihrer Produkte gegenüber Angeboten Ihrer Mitbewerber sollten Sie klar darlegen.

Branche und Markt prüfen. Überprüfen Sie, wo und wie Ihr Unternehmen in der jeweiligen Branche und im entsprechenden Markt positioniert werden kann. Verschaffen Sie sich Angaben zur Marktgröße sowie zur aktuellen Situation und Perspektive der Branche. Nutzen Sie dazu auch die Branchenreporte Ihrer Sparkasse.

Definieren Sie die Zielgruppe Ihres Unternehmens und betrachten Sie auch Ihre Wettbewerber im Hinblick auf Marktposition, Stärken und Schwächen, Preisgestaltung, Marktanteile etc.

Marketing und Vertriebskonzept. In diesem Baustein sollten Sie überzeugend darlegen, wie Sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung verbreiten, also das Marktpotenzial erschließen möchten. Im Einzelnen stellen Sie Ihre Strategie für den Markteintritt dar, erläutern die Vertriebswege für Ihr Produkt und stellen die geplanten Maßnahmen zur Absatzförderung vor.

Unternehmensleitung vorstellen. Zeigen Sie hier auf, welch fachliche Qualifikation, Branchenerfahrung und kaufmännisches Know-how Sie und Ihr Team haben. Stellen Sie dar, wie die Verantwortlichkeiten in Ihrem Unternehmen geregelt sind. Bei Unternehmen mit einer größeren Anzahl von Mitarbeitern ist die Anfertigung eines Organigramms hilfreich.

Planzahlen darlegen. Wichtig ist, dass Sie – nach einer Anlaufphase – in der Lage sind, aus den prognostizierten Überschüssen Ihres Unternehmens Ihre privaten Lebenshaltungskosten, Kreditraten und Steuern zu tragen.

Damit Sie konkret wissen, was Sie als Unternehmer mindestens verdienen müssen, empfiehlt es sich zunächst die privaten Lebenshaltungskosten zu ermitteln. Anschließend sind – für einen Zeitraum von zwei Jahren – folgende Bereiche Ihres Unternehmens zu planen: Investitionen, Personal, Liquidität, Umsätze und Kosten.

Erstellen Sie auf Basis Ihrer Planannahmen zu Umsätzen und Kosten eine Gewinn- und Verlustrechnung. Nutzen Sie die Chance bereits im Vorfeld zu überlegen, was passiert, wenn nicht alles nach Plan läuft. Und ziehen Sie bei der Aufstellung der Zahlen einen Steuerberater hinzu.

Kapitalbedarf planen. Aus der Liquiditätsplanung geht hervor, wie viel Kapital Sie zu welchem Zeitpunkt benötigen, nicht jedoch, woher es stammt. Stellen Sie deshalb Ihren Kapitalbedarf dar und wie der Finanzierungsbedarf gedeckt werden soll.

Prüfen Sie zunächst welche Eigenmittel Sie einsetzen können und wie hoch der verbleibende Fremdkapitalbedarf ist. Die eigenen Mittel sollten in einem angemessenen Verhältnis zum Gesamtkapitalbedarf stehen.

Erfahrungsgemäß unterschätzen viele Existenzgründer die Anlaufkosten ihres Vorhabens. Die Kapitalbedarfsplanung sollte daher eine Sicherheitsreserve für zeitlich verzögerte Zahlungseingänge und Forderungsausfälle enthalten.

Tipps

Tipps zur Erstellung Ihres Businessplans:

  • Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche.
  • Das Konzept sollte i. d. R. nicht mehr als 30 Seiten umfassen (zzgl. Anlagen).
  • Verzichten Sie – soweit wie möglich – auf Fachausdrücke, damit das Konzept auch für Laien verständlich ist.
  • Nehmen Sie externe Unterstützung (zum Beispiel von Steuerberatern, Rechtsanwälten, Kammern) in Anspruch.
  • Aber: Lassen Sie den Plan nicht komplett von Dritten schreiben.
  • Beziehen Sie bei der Wahl der Rechtsform frühzeitig einen Steuerberater oder Rechtsanwalt in die Unternehmensplanung mit ein.
  • Lassen Sie Ihr Konzept von einem Außenstehenden lesen. Sie können so prüfen, ob das von Ihnen geschriebene Konzept schlüssig ist.
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